Toiletten in Park- und Grünanlagen
20230775 · Antwort der Verwaltung · 25.04.2023 · Umwelt- und Grünflächenamt
Die Antwort der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.
▶ KI-Zusammenfassung
Auf Anfrage der SPD-Fraktion in der Bezirtersvertretung Bochum-Wattenscheid hat die Verwaltung zur Ausstattung von Park- und Grünanlagen mit Sanitär- und Versorgungseinrichtungen Stellung genommen. Hintergrund der Anfrage waren Beschwerden über Unrat und fehlende sanitäre Einrichtungen bei Veranstaltungen in Flächen wie dem Stadtgarten oder der Zeche Holland.
Die Verwaltung teilte mit, dass diese Anlagen primär der Erholung und Biodiversität dienen und nicht als feste Veranstaltungsflächen konzipiert sind. In der Regel seien keine dauerhaften Wasser- oder Stromanschlüsse vorhanden. Die Verantwortung für die Bereitstellung solcher Ressourcen sowie für die Entsorgung von Abfällen und die Bereitstellung mobiler Toiletten liege bei den jeweiligen Veranstaltern.
An stationären Toilettenanlagen ist lediglich im Stadtgarten eine Einrichtung vorhanden, deren Reinigung durch den USB jährlich rund 67.700 Euro kostet, zuzüglich etwa 8.000 Euro für Instandsetzungen. Auf der Fläche Zeche Holland können während der Öffnungszeiten die sanitären Anlagen des Gastronomieangebots „Kumpeltreff“ genutzt werden. Weitere stationäre Anlagen seien aufgrund hoher Unterhaltskosten nicht geplant.
Hinsichtlich mobiler Lösungen sieht die Verwaltung keine Notwendigkeit, eigene Bestände vorzuhalten, da Veranstalter diese bei privaten Anbietern oder dem USB mieten können. Die Container des USB erfordern jedoch befestigte Stellplätze und Zufahrten. Im Rahmen der Bochum-Strategie wird zudem die allgemeine Versorgung des Stadtgebietes mit Toiletten im Projekt „Bochums stille Örtchen“ geprüft.
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