Stärkungspakt NRW - gemeinsam gegen Armut
20230664 · Antwort der Verwaltung · 30.03.2023 · Amt für Soziales
Die Antwort der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.
▶ KI-Zusammenfassung
Der Stadt Bochum stehen aus dem „Stärkungspakt NRW – gemeinsam gegen Armut“ für das Jahr 2023 rund 3,75 Millionen Euro zur Verfügung. Die Mittel sollen die Folgen steigender Energie- und Lebensmittelpreise abfedern. Auf Anfrage der CDU-Ratsfraktion erläuterte die Verwaltung, dass derzeit ein Konzept zur zweckentsprechenden Verwendung dieser Gelder erstellt wird.
Eine Arbeitsgruppe unter der Leitung des Amtsleiters des Amtes für Soziales hat hierfür drei zentrale Aufgabenfelder definiert. Der erste Bereich umfasst Sozial- und Schuldnerberatungsstellen, etwa für Senioren, Erwerbslose oder Suchtkranke. Der zweite Bereich sieht die Unterstützung der sozialen Infrastruktur vor, wozu unter anderem Tafeln, Kleiderkammern, Einrichtungen zur Wohnungslosenhilfe sowie Nachbarschaftsnetzwerke gehören. Der dritte Bereich umfasst Einzelfallhilfen zur Vermeidung finanzieller Härten, wie etwa bei drohenden Energiesperren oder Wohnungsverlusten.
Zur Konkretisierung der Abläufe werden Unter-Arbeitsgruppen gebildet, an denen auch das Jugendamt, das Gesundheitsamt und das Integrationszentrum beteiligt sind. Die Verwaltung prüft derzeit die Umsetzbarkeit der Optionen mit potenziellen Kooperationspartnern sowie dem Land Nordrhein-Westfalen. Eine Mitteilungsvorlage zur Umsetzung des Paktes soll zeitnah im Rat sowie in den zuständigen Fachausschüssen beraten werden.
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