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Prüfung weiterer Flächen für die Waldkompensation

20230639 · Antrag · 11.05.2023

🟢 Beschlossen 11.05.2023 · Ausschuss für Umwelt, Nachhaltigkeit und Ordnung (18. Sitzung)
Einstimmig nach Beschlussvorschlag
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KI-Zusammenfassung

In einem Antrag zur Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Nachhaltigkeit und Ordnung am 11. Mai 2023 fordern die Fraktionen SPD und Grüne eine Prüfung zusätzlicher Flächen für die Waldkompensation in Bochum. Die Verwaltung soll untersuchen, welche weiteren Flächen im Stadtgebiet für den gesetzlich vorgeschriebenen Ausgleich von Waldverlusten infrage kommen könnten.

Die Untersuchung soll unter anderem Flächen aus künftigen Regionalplänen berücksichtigen, bei denen die Stadt abweichende Ziele definiert hat, sowie Flächen mit ruhenden Bebauungsplan-Aufstellungsbeschlüssen. Zudem sollen Brachflächen, nicht gewidmete Friedhofserweiterungsflächen, landwirtschaftliche Splitterflächen, großräumige Parkplatzareale sowie Flächen, die ihrer eigentlichen Nutzung nicht zugeführt werden können – wie etwa eine Dreiecksfläche an der Blücherstraße –, geprüft werden. Die Ergebnisse dieser Prüfung sollen sowohl im Ausschuss für Umwelt, Nachhaltigkeit und Ordnung als auch im Ausschuss für Planung und Grundstücke vorgelegt werden.

Hintergrund des Antrags von Martina Schmück-Glock (SPD) und Ronja Reyes (Grüne) ist die begrenzte Verfügbarkeit von Kompensationsflächen in Bochum. Um sicherzustellen, dass Waldverluste durch Bauprojekte, wie etwa im Zusammenhang mit dem RS 1 oder dem Autobahnkreuz A40/A43, innerhalb des Stadtgebiets ausgeglichen werden können, sollen die genannten Flächen in das Kompensationspotenzialkataster aufgenommen werden.

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Beratungen

Ausschuss für Umwelt, Nachhaltigkeit und Ordnung (18. Sitzung)
11.05.2023
Einstimmig nach Beschlussvorschlag