Blutspende durch Verwaltungsmitarbeiter
20230594 · Antwort der Verwaltung · 21.03.2023 · Amt für Personalmanagement, Informationstechnologie und Organisation
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In einer Anfrage an den Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und Soziales hat Josef Winkler von der UWG: Freie Bürger-Ratsfraktion Informationen zur Blutspende durch Verwaltungsmitarbeitende angefordert. Hintergrund waren Hinweise des Deutschen Roten Kreuzes auf eine knapper werdende Blutversorgung. Die Anfrage bezog sich auf die Ergebnisse der vergangenen Aktion, mögliche Wiederholungen sowie die Möglichkeit, stationäre Angebote während der Arbeitszeit wahrzunehmen.
Die Verwaltung teilte mit, dass im Jahr 2022 an zwei halben Tagen eine Aktion stattfand, an der 97 Personen teilnahmen. Diese setzten sich primär aus Mitarbeitenden der Verwaltung und einigen Bürgerinnen und Bürgern zusammen. Eine Wiederholung dieser spezifischen Aktion ist für das laufende Jahr aus personellen Gründen nicht vorgesehen. Die Stadt prüft jedoch, ob Räumlichkeiten für eine durch Hilfsorganisationen organisierte Spende zur Verfügung gestellt werden können und ob ein Aufruf an die Belegschaft möglich ist, sofern die Organisation durch eine Hilfsorganisation erfolgt.
Hinsichtlich der Teilnahme während der Arbeitszeit befürwortet die Verwaltung das freiwillige Engagement der Mitarbeitenden. Eine Dienstbefreiung für Blutspendeaktionen kann jedoch derzeit nicht gewährt werden. Die Priorität liege darin, die Bearbeitung von Bürgeranliegen sicherzustellen, da in einigen Bereichen aktuell erhöhte Warte- und Bearbeitungszeiten bestehen.
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