Alleestraße / Umgang mit nicht mehr benötigen Straßenbahngleisen
20230550 · Antwort der Verwaltung · 15.03.2023 · Tiefbauamt
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Die CDU-Fraktion hat im Ausschuss für Mobilität und Infrastruktur den Umgang mit nicht mehr benötigten Straßenbahngleisen in Bochum thematisiert. Hintergrund der Anfrage war die Verkehrssituation an der Alleestraße sowie das Gefahrenpotenzial durch Gleiskörper für den Radverkehr. Die Fraktion erkundigte sich nach der Dauerhaftigkeit von Verschlussmethoden für Rillenschienen sowie nach einem Zeitplan für den Rückbau weiterer Gleisabschnitte in Stadtgebieten wie dem Harpener Hellweg oder der Rüsingstraße.
Die Verwaltung teilte mit, dass keine Methode zum Verfüllen von Rillenschienen als dauerhaft angesehen werden kann, da auch befüllte Bereiche eine geringere Griffigkeit aufweisen. Aufgrund des hohen Wartungsaufwands werden Gleise vorrangig dann verfüllt, wenn sie am Fahrbahnrand liegen; Gleisabschnitte in der Straßenmitte verbleiben bis zu ihrem Ausbau unversiegelt.
Zum Rückbauplan gab das Tiefbauamt an, dass seit 2016 ein systematischer Ausbau stattfindet. Nach dem Rückbau von 6,6 Kilometern bis Ende 2022 sollen im Jahr 2023 weitere 3,0 Kilometer und 2024 etwa 0,63 Kilometer entfernt werden. Die verbleibenden 2,3 Kilometer sind ab 2025 vorgesehen. Bei besonders kritischen Bereichen erfolgt eine Prüfung auf vorzeitigen Ausbau oder Überasphaltierung. Bei städtischen Baumaßnahmen wird die Verkehrsführung so gestaltet, dass die Sicherheit für Radfahrer durch Umleitungen gewährleistet bleibt. In besonders gefährlichen Bereichen kann nach Abstimmung mit der Polizei ein Fahrverbot ausgesprochen werden.
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