Radverkehr, Fußverkehr und ÖPNV stärker in Verkehrsuntersuchungen berücksichtigen!
20230546 · Antrag · 15.03.2023
Mehrheitlich gegen BeschlussvorschlagEnthaltungen: -Dagegen: 9 (SPD, Grüne, BD)Dafür: 6 (CDU, FDP, LINKE, P&STG)
▶ KI-Zusammenfassung
Die FDP-Fraktion im Bochumer Rat hat einen Antrag für die 22. Sitzung des Ausschusses für Mobilität und Infrastruktur vorgelegt. Mit der Vorlage Nummer 20230546 wird die Verwaltung dazu aufgefordert, bei der Ausschreibung von Verkehrsuntersuchungen im Rahmen von Neubauprojekten den Fokus verstärkt auf den Rad-, Fuß- und ÖPNV zu legen.
Der Antrag sieht vor, dass bei diesen Untersuchungen grundsätzlich die Anbindung des Radverkehrs an die bestehende Infrastruktur sowie die Notwendigkeit eines Ausbaus auf umliegenden Straßen geprüft werden sollen. Darüber hinaus sollen die Verfügbarkeit von Stellplätzen für den Radverkehr sowie die Erreichbarkeit und Barrierefreiheit von Haltestellen analysiert werden. Ein weiteres Ziel ist die Untersuchung von Potenzialen zur Verlagerung des Kfz-Verkehrs auf den Radverkehr und den öffentlichen Personennahverkehr.
Die Begründung der Fraktion erläutert, dass aktuelle Verkehrsuntersuchungen für neue Quell- und Zielverkehre in Neubaugebieten primär die Leistungsfähigkeit des Kfz-Verkehrs nachweisen. Da die vorhandene Infrastruktur für Rad- und Fußverkehr derzeit nicht als überlastet gilt, sollen durch eine detailliertere Analyse von Sicherheit, Anbindung und Abstellmöglichkeiten Möglichkeiten aufgezeigt werden, den Umstieg auf alternative Verkehrsmittel attraktiver zu gestalten.
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