Beleuchtung an der Königsallee zwischen Haarstraße und Im Haarmannsbusch
20230414 · Antwort der Verwaltung · 22.02.2023 · Tiefbauamt
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Die CDU-Fraktion im Bochumer Rat hat die fehlende Beleuchtung auf der Königsallee zwischen der Haarstraße und dem Im Haarmannsbusch thematisiert. Hintergrund der Anfrage von Dr. Augustinowski sind Bedenken von Anwohnern bezüglich des Schulwegs zur Gräfin-Imma-Schule in der dunklen Jahreszeit.
Die Verwaltung erklärte, dass dieser Straßenabschnitt der Zuständigkeit des Landesbetriebs Straßen NRW unterliegt. Eine Nachrüstung durch die Stadt Bochum setzt die Zustimmung des Landes und einen Nutzungsvertrag voraus. Die Kosten für den Bau und Betrieb müssten von der Stadt getragen werden. Für die Errichtung von 15 Leuchten auf einer Strecke von etwa 620 Metern wird ein Aufwand von circa 190.000 Euro geschätzt, wofür im aktuellen Haushalt keine Mittel bereitgestellt sind.
Von technischen Alternativen wie Bewegungsmeldern oder Solarleuchten rät die Verwaltung ab. Sensoren würden aufgrund der Nähe zur parallel verlaufenden Straße auch den vorbeifahrenden Verkehr erfassen und die Wartungskosten erhöhen. Solarleuchten seien wegen Verschattung durch Baumbewuchs sowie geringer Lichtintensität im Winter unzuverlässig. Zudem wurden Belange des Naturschutzes angeführt, da unbeleuchtete Straßen als Leitstrukturen für Fledermäuse dienen. Eine Realisierung wäre nach derzeitiger Planung frühestens im Jahr 2025 möglich.
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