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Künstliches Heroin für Schwerstabhängige auf Rezept- Mit Diarmorphinsubstitution gegen Drogentote, Dealer und Beschaffungskriminalität

20230409 · Mitteilung der Verwaltung · 21.03.2023 · Gesundheitsamt

⚪ Beratungsfolge abgeschlossen kein expliziter Beschluss notiert
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KI-Zusammenfassung

Das Gesundheitsamt Bochum hat zur Vorlage der Fraktion „Die Partei/Die Stadtgestalter“ Stellung bezogen, in der die Einführung einer Diamorphinsubstitution für schwerstabhängige Personen beantragt wurde. Diamorphin, ein synthetisch hergestelltes Heroin, dient als Ersatzdroge für Patienten, bei denen ein Entzug nicht mehr das primäre Behandlungsziel ist, sondern die Entkriminalisierung im Vordergrund steht. Dies betrifft insbesondere Personen, die auf eine Methadon-Substitution nicht ausreichend ansprechen.

Die Umsetzung der Substitution unterliegt strengen rechtlichen Vorgaben durch die Bezirksregierung Arnsberg. Einrichtungen müssen für diese Maßnahme eine Erlaubnis beantragen und Kriterien hinsichtlich personeller sowie sachlicher Ausstattung erfüllen. Zudem muss die Verabreichung unter ärztlicher Aufsicht oder durch qualifiziertes Personal erfolgen, um Risiken wie Überdosierungen zu minimieren. Die Kosten für diese Therapie können von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden.

Das Gesundheitsamt weist darauf hin, dass der Standort an der Viktoriastraße für eine mögliche Ausweitung des Klientels als ungeeignet betrachtet wird. Zudem stellt die Verwaltung die Frage, ob die Krisenhilfe ihre Schwerpunktsetzung in der Suchtprävention und -beratung durch diese Maßnahme verändern soll. In der kommenden Sitzung werden Frau Felderhoff und Dr. Drewermann von der Krisenhilfe sowie Dr. Kloppe vom Gesundheitsamt für weitere Erläuterungen zur Verfügung stehen.

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Beratungen

Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und Soziales (16. Sitzung)
21.03.2023
kein Ergebnis hinterlegt