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Brettspiele als nicht-aristotelische Problemlösungsstrategie

20230385 · Antrag · 28.02.2023

🟢 Beschlossen 28.02.2023 · Integrationsausschuss (11. Sitzung)
Einstimmig gegen Beschlussvorschlag
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KI-Zusammenfassung

Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Paul Tobias Dahlmann hat einen Antrag für die 11. Sitzung des Integrationsausschusses eingereicht. Der Antrag sieht vor, in Gruppen von Geflüchteten oder anderen Personengruppen mit Integrationsbedarf verstärkt Brettspiele zur Freizeitgestaltung anzubieten, sofern innerhalb dieser Gruppen innere Spannungen bestehen.

Dabei sollen insbesondere Spiele genutzt werden, die für vier bis sechs Personen ausgelegt sind und einen Wettbewerbscharakter aufweisen, ohne ausdrücklich zur Zusammenarbeit einzuladen. Die Spielergruppen sollen so zusammengestellt werden, dass jeweils mindestens zwei Personen mit einem bestehenden Konflikt an einem Spiel teilnehmen. Die Veranstaltungen sollen regelmäßig stattfinden und die Spielgruppen bei Gelegenheit neu mischen. Zudem soll die Teilnehmer zur eigenständigen Beschäftigung mit den Spielen angeregt werden.

Der Antrag begründet diesen Ansatz damit, dass bisherige Fördermaßnahmen in der Flüchtlingsbetreuung primär auf soziale Zusammenarbeit oder körperliche Aktivität fokussiert seien. Durch den Einsatz kompetitiver Gesellschaftsspiele sollen stattdessen individuelle Strategien zur Problemlösung und zur Emotionskontrolle vermittelt werden. Die Spiele sollen dazu dienen, Konflikte auf eine sachliche Ebene zu verlagern und die Auseinandersetzung mit taktischen Optionen zu ermöglichen, um über den reinen Dissens hinaus weitere Handlungsdimensionen zu berücksichtigen.

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Beratungen

Integrationsausschuss (11. Sitzung)
28.02.2023
Einstimmig gegen Beschlussvorschlag