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Sachstandsbericht zu Gewalt gegen Polizeibeamt*innen und Rettungskräfte in Bochum

20230357 · Antwort der Verwaltung · 01.03.2023 · Feuerwehr und Rettungsdienst

↳ Zugehörige Anfrage Sachstandsbericht zu Gewalt gegen Polizeibeamt*innen und Rettungskräfte in Bochum · 24.03.2022
⚪ Beratungsfolge abgeschlossen kein expliziter Beschluss notiert
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KI-Zusammenfassung

Die Verwaltung hat einen Sachstandsbericht zur Gewalt gegen Polizeibeamtinnen, Polizeibeamte sowie Rettungskräfte in Bochum vorgelegt. Dieser Bericht erfolgte als Antwort auf eine Anfrage der Fraktion „Die Partei“ aus dem Jahr 2022.

Hinsichtlich der körperlichen Übergriffe auf Einsatzkräfte des Feuerwehr- und Rettungsdienstes zeigten sich zwischen 2018 und 2022 mit jährlich 12 bis 19 Vorfällen weitgehend konstante Fallzahlen. In den meisten Fällen traten diese Angriffe während Rettungseinsätzen unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen auf. Für die Polizei liegen für den Zeitraum von 2018 bis 2021 Opferdaten vor, die von 558 Fällen im Jahr 2018 auf 698 Fälle im Jahr 2021 anstiegen. Die Zahl der Bedrohungen gegen Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte sank im selben Zeitraum von 31 Fällen im Jahr 2018 auf 18 Fälle im Jahr 2021.

Zur Reduzierung von Gefahren setzt die Polizei auf Deeskalationstrainings sowie regelmäßige Fortbildungen und Anpassungen der Einsatzabläufe. Zudem schult das Kriminalkommissariat für Kriminalprävention und Opferschutz Mitarbeitende in Rettungsdiensten und Feuerwehren zur Vermeidung von Gewaltsituationen. Auch im Rettungsdienst werden deeskalierende Maßnahmen im Rahmen von Schulungen vermittelt. Bezüglich öffentlicher Kampagnen wird die landesweite Initiative „Gemeinsam ein Zeichen setzen!“ unterstützt, um das Bewusstsein für Einsatzkräfte zu stärken.

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Beratungen

Ausschuss für Umwelt, Nachhaltigkeit und Ordnung (17. Sitzung)
01.03.2023
kein Ergebnis hinterlegt