Unabhängigkeit von Erdgas fördern und Müllgebühren senken - Klimafreundliche Biotonne zur Pflicht machen
20230214 · Antrag · 09.02.2023
▶ KI-Zusammenfassung
In einem Antrag für die 21. Sitzung des Bochumer Stadtrats vom 9. Februar 2023 regelt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Dr. Carsten Bachert die Einführung einer Pflicht zur getrennten Sammlung von Bioabfällen. Ziel der Vorlage ist es, die Unabhängigkeit von Erdgas zu fördern und die Abfallbeseitigungsgebühren zu senken. Die Umsetzung des Anschluss- und Benutzungszwangs für den Biotonnen-Service soll bis zum 31. Dezember 2024 erfolgen.
Der Antrag sieht vor, das Satzungsrecht entsprechend anzupassen und die obligatorische Biotonne sowie den dazugehörigen Service kostenfrei zur Verfügung zu stellen. Die Abholung der Tonnen soll wahlweise wöchentlich oder zweiwöchentlich stattfinden, ergänzt durch eine zweimal jährliche kostenfreie Reinigung. Zudem sollen Befreiungsmöglichkeiten für die Eigenkompostierung konkretisiert und eine Abfallberatung für alle Gebührenzahler angeboten werden.
Hinsichtlich der Verwertung wird vorgeschlagen, den gesammelten Bioabfall primär zur Biogaserzeugung zu nutzen und die Verbrennung von Bioabfällen zu untersagen. Die Verwaltung und der USB sollen dabei auf die Schaffung notwendiger Kapazitäten bei EKOCity hinwirken. Begründet wird das Vorhaben mit dem Ziel, die Restmüllmenge pro Kopf in Bochum zu reduzieren und die europäischen Recyclingvorgaben für 2035 zu erfüllen.
Automatisch erzeugt durch das lokale Sprachmodell gemma4:26b-a4b-it-q4_K_M
(Prompt-Version v1, ca. 173 Wörter).