Jugendwohnen
20230089 · Antwort der Verwaltung · 09.02.2023 · Jugendamt
Die Antwort der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.
▶ KI-Zusammenfassung
Auf eine Anfrage der Fraktion DIE LINKE. im Bochumer Rat hat die Verwaltung zur Situation des Jugendwohnens Stellung bezogen. Aktuell stehen in Bochum insgesamt 259 Plätze in verschiedenen Jugendwohnangeboten zur Verfügung. Diese teilen sich auf in Wohngruppen, mobile Betreuung sowie Angebote für unbegleitete minderjährige Ausländer (UMA) und Anschlussmaßnahmen nach § 13 SGB VIII. Zusätzlich werden durch Streetworker des Jugendamtes drei Plätze sowie ein Notplatz für junge Frauen bis zum 27. Lebensjahr bereitgestellt, die von Wohnungslosigkeit bedroht sind.
Strukturelle Änderungen gab es zuletzt im Bereich der Hilfe zur Erziehung (§ 19 SGB VIII) sowie bei den Angeboten für unbegleitete minderjährige Ausländer. Die Verwaltung gibt an, dass ein genauer Bedarf schwer zu beziffern sei, da viele betroffene Jugendliche institutionelle Begleitmaßnahmen ablehnen. Aufgrund der Lage auf dem Wohnungsmarkt verbleiben junge Menschen jedoch länger in Jugendhilfeeinrichtungen als zur Verselbstständigung notwendig, was zu einem Rückstau führt. Eine Ausweitung des Angebots, insbesondere im Bereich der niedrigschwelligen Betreuung durch Streetworker, wird als erstrebenswert bezeichnet. Das Jugendamt prüft derzeit die Bedarfe für eine mögliche Ausweitung der Angebote auf junge Erwachsene bis zum 27. Lebensjahr. Die Feststellung des Hilfebedarfs erfolgt dabei durch die Bezirkssozialarbeiter im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben des SGB VIII und des Kinder- und Jugendstärkungsgesetzes.
Automatisch erzeugt durch das lokale Sprachmodell gemma4:26b-a4b-it-q4_K_M
(Prompt-Version v1, ca. 198 Wörter).