Riemker Friedhof Abgesperrte Grabanlagen
20223521 · Antwort der Verwaltung · 24.01.2023 · Technischer Betrieb
▶ KI-Zusammenfassung
Im Rahmen einer Anfrage von Jens Matheuzik aus dem Ausschuss für Kultur und Tourismus hat die Verwaltung zur Situation zweier abgesperrter Grabanlagen auf dem Riemker Friedhof Stellung bezogen. Die Anfrage umfasste Fragen zum kulturhistorischen Wert der Grabmale, zu historischen Daten der beteiligten Familien sowie zu den Kosten einer möglichen Sanierung.
Der Technische Betrieb erklärte, dass für eine wissenschaftliche Bewertung des kulturhistorischen Wertes die Expertise externer Gutachter notwendig sei, hierfür jedoch keine Haushaltsmittel zur Verfügung stünden. Auch die Recherchen des Technischen Betriebs und des Stadtarchivs lieferten nur wenige Informationen zu den Grabanlagen. Die Ermittlung der Sanierungskosten erfordere zudem das Einholen von Angeboten bei Fachbetrieben.
Die Verwaltung teilte mit, dass die Gräber von den Nutzungsberechtigten aufgegeben wurden, die Grabmale jedoch aufgrund eines potenziellen Erhaltungswertes vorerst nicht entfernt wurden. Als Option wird vorgeschlagen, die Grabmale für eine Urnengemeinschaftsgrabanlage zu nutzen, indem sie versetzt und saniert werden. Die Kosten hierfür könnten durch Einnahmen aus dem Verkauf der neuen Gräber gedeckt werden. Sollten die Grabmale jedoch einen außergewöhnlichen kulturhistorischen Wert aufweisen, müssten sie an ihrem jetzigen Standort verbleiben, wofür allerdings ebenfalls keine Mittel für Gutachten oder Sanierung bereitstehen.
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