Dienstreisen und Klimaschutz – Treibhausgasemissionen kompensieren
20223325 · Antwort der Verwaltung · 30.03.2023 · Amt für Personalmanagement, Informationstechnologie und Organisation
Die Antwort der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.
▶ KI-Zusammenfassung
Die Fraktion „Die Partei und Stadtgestalter“ hat Informationen zu den CO2-Emissionen durch Dienstreisen der Bochumer Verwaltung und kommunaler Unternehmen seit dem Ausrufen des Klimanotstands im Juni 2019 angefordert. Laut Antwort der Verwaltung verursachten diese Reisen etwa 279 Tonnen CO2. Detaillierte Angaben zur Kompensation durch Klimazertifikate liegen nicht vor, da die erforderlichen Daten zu Fahrzeug- und Antriebsarten für die Abrechnung nicht systematisch erfasst werden.
Bei den zurückgelegten Distanzen wurden 246.100 Kilometer mit Bus und Bahn sowie 498 Kilometer mit dem Fahrrad verzeichnet. Mit dem Pkw wurden 1.788.700 Kilometer zurückgelegt, wobei dieser Wert auch Kundentermine kommunaler Unternehmen umfasst.
Die Richtlinien für Dienstreisen basieren auf dem Landesreisekostengesetz sowie betrieblichen Vereinbarungen, die den Vorrang von Bus, Bahn und Elektrofahrzeugen vorsehen. Die Nutzung digitaler Kommunikationsmittel hat Priorität, sofern Reisen nicht zwingend notwendig sind. Zur Förderung klimafreundlicher Mobilität setzt die Verwaltung auf virtuelle Meetings, Jobtickets sowie Leasingangebote für Diensträder. Ergänzend wurden Infrastrukturmaßnahmen wie Fahrradparkplätze und Lademöglichkeiten geschaffen. Die Stadtwerke Bochum fördern zudem den Erwerb oder das Leasing von Elektrofahrzeugen für Mitarbeitende.
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