Per App zum barrierefreien ÖPNV für Sehbeeinträchtigte
20223119 · Antwort der Verwaltung · 21.12.2022 · Tiefbauamt
▶ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung hat auf eine Anfrage der Fraktion Die Partei/Die Stadtgestalter zur digitalen Barrierefreiheit im öffentlichen Nahverkehr geantwortet. Gegenstand der Anfrage war die Prüfung, ob sich App-Lösungen wie das in Freiburg genutzte „VAG-Radar“ für den Einsatz in Bochum eignen.
Die BOGESTRA plant eine digitale Lösung auf Basis des sogenannten Soester-Modells. Dieses System ist bereits in den Kreisen Soest, Hochsauerlandkreis und Unna in etwa 650 Fahrzeugen im Einsatz. Die Umsetzung erfolgt im Rahmen einer gemeinsamen KMR-Strategie, die auch umliegende Verkehrsunternehmen einbezieht, um technische Insellösungen zu vermeiden. Ein vergleichbares System zur Verbesserung der Barrierefreiheit wurde bereits vom Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) und der Ruhrbahn realisiert.
Zur Beteiligung von Interessengruppen teilte die Verwaltung mit, dass die ÖPNV-Koordinatorin sowie die Ansprechperson für Barrierefreiheit der BOGESTRA regelmäßig an den Sitzungen der AG Behinderte teilnehmen. Themen, welche die Zielgruppen betreffen könnten, werden in diesem Arbeitskreis frühzeitig vorgestellt. Dabei wird gezielt die Einschätzung von Menschen mit Beeinträchtigungen, wie etwa Sehbehinderte, in die Prozesse einbezogen.
Automatisch erzeugt durch das lokale Sprachmodell gemma4:26b-a4b-it-q4_K_M
(Prompt-Version v1, ca. 156 Wörter).