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Antwort der Verwaltung

Umgang mit steigenden Energiekosten!

20222713

↳ Zugehörige Anfrage Umgang mit steigenden Energiekosten! · 15.06.2022
🟢 Beschlossen 22.11.2022 · Betriebsausschuss für die Eigenbetriebe (15. Sitzung) · Die Antwort der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.

✦ KI-Zusammenfassung

Die Verwaltung beantwortet die Anfrage der FDP-Fraktion zu den steigenden Energiekosten und berichtet von einem Anstieg der Kosten für Wärme und Strom um etwa 12 Prozent im Vergleich zum ersten Halbjahr 2021, was einem Betrag von rund 1,1 Millionen Euro entspricht. Für das zweite Halbjahr 2022 werden Mehrausgaben von mindestens einer Million Euro für Strom und Wärme sowie etwa 430.000 Euro für Treibstoffe bis zum Jahresende prognostiziert. Die Gesamtkostensteigerung von etwa zwei Millionen Euro soll über das Gebäudekostenbudget ausgeglichen werden.

Die Beteiligungsunternehmen weisen unterschiedliche Entwicklungen auf. Während die Stadtwerke Bochum keine nennenswerten Mehrausgaben verzeichnen, erwarten die USB Bochum GmbH und die USB Service GmbH für das zweite Halbjahr 2022 Netto-Kosten von etwa 2,99 Millionen Euro. Bei WasserWelten Bochum wird ein Energiekosten-Gesamtergebnis von etwa minus 1,18 Millionen Euro erwartet, was einem Anstieg von 27 Prozent gegenüber 2021 entspricht. Die BOGESTRA prognostiziert Energiekosten von etwa 10 Millionen Euro für das Jahr 2022. Die VBW Bauen und Wohnen rechnet für den Wohnungsbestand im zweiten Halbjahr mit Kosten von etwa 3,945 Millionen Euro, während die SBO-Häuser Kosten von 1,2 Millionen Euro (plus 20 Prozent zu 2021) erwarten. Die WirtschaftsEntwicklungsGesellschaft rechnet mit 1,9 Millionen Euro, was einem Anstieg von 49 Prozent gegenüber 2021 entspricht.

Zur Senkung des Energieverbrauchs in städtischen Einrichtungen verfolgt die Verwaltung ein Maßnahmenpaket mit 30 Einzelmaßnahmen, um den Verbrauch um 20 Prozent zu reduzieren. Dazu gehören die Anpassung von Raum- und Beckentemperaturen sowie die Umrüstung von 11.200 Straßenleuchten auf LED-Technik. Im Haushaltsentwurf 2023/2024 sind Mittel für Energieverbräuche eingestellt, wobei Steigerungen von einer Million Euro sowie etwa drei Millionen Euro für Flächenbedarfe und Flüchtlingsunterbringung einkalkuliert sind. Zur Information der Bevölkerung werden die Kampagne des Regionalverbandes Ruhr und eigene Energiespartipps auf der Website der Stadt genutzt.

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