Polizeipräsidium Bochum - Gedenktafel im Innenhof zur Erinnerung der GESTAPO-Morde im Bochumer Polizeipräsidium
✦ KI-Zusammenfassung
Im Rahmen einer Anfrage von Moritz Müller (Fraktion DIE LINKE) hat die Verwaltung zum Verbleib der Gedenktafel im Innenhof des Bochumer Polizeipräsidiums Stellung bezogen. Die Tafel erinnert an die Morde durch die Gestapo im Bochumer Polizeigefängnis. Da das Polizeipräsidium die Räumlichkeiten verlassen möchte, stellt sich die Frage nach dem künftigen Umgang mit dem Denkmal sowie einer möglichen öffentlichen Zugänglichkeit des Innenhofs.
Die Verwaltung teilte mit, dass zum aktuellen Zeitpunkt noch keine Konzepte für den Umgang mit der Gedenktafel vorliegen. Die Tafel ist Bestandteil des Denkmals Polizeipräsidium und somit rechtlich geschützt. Etwaige Veränderungen an der Tafel bedürfen einer Genehmigung durch die zuständige Denkmalbehörde. Im Falle einer Veräußerung an private Eigentümer wäre die Untere Denkmalbehörde Bochum zuständig; derzeit liegt die Zuständigkeit bei der Bezirksregierung Arnsberg.
Hinsichtlich der Frage, ob die Gedenktafel im Zuge einer Neunutzung des Gebäudes der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden kann – beispielsweise durch eine Öffnung des Tores zum Innenhof –, erklärte die Verwaltung, dass die Art der Nachnutzung des Denkmals derzeit noch offen ist. Die Verwaltung beabsichtige jedoch, frühzeitig Gespräche aufzunehmen, mit dem Ziel, die Gedenktafel künftig der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
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Beratungsfolge
- 14.09.2022Die Antwort der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.
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