Bioabfallsammlung in Bochum
✦ KI-Zusammenfassung
Die Fraktion DIE LINKE. im Rat der Stadt Bochum hat eine Anfrage zur Bioabfallsammlung in der Stadt gestellt. Bezugnehmend auf die 24. Änderungssatzung zur Abfallgebührensatzung weist die Fraktion darauf hin, dass für die kommenden Jahre ein jährliches Bioabfallvolumen von etwa 13.000 m³ erwartet wird. Unter Verweis auf eine Studie des Umweltbundesamtes wird das Potenzial für eine höhere Menge durch eine bessere Trennung vom Restmüll thematisiert, was sowohl der Energiewende als auch einer möglichen finanziellen Entlastung der Bürger dienen könnte.
Im Rahmen der Anfrage werden die Verwaltung konkrete Fragen zur aktuellen Lage gestellt. Die Fraktion bittet um Informationen darüber, ob Abfallanalysen des in Bochum gesammelten Hausmülls vorliegen und wie hoch der durchschnittliche Anteil an Bioabfällen darin ist. Zudem wird ein Vergleich zu anderen Kommunen mit einer verpflichtenden Biotonne erbeten. Des Weiteren möchte die Fraktion die Position der Verwaltung zur Notwendigkeit einer verpflichtenden Sammlung nach dem Kreislaufwirtschaftsgesetz kennen, da eine rein freiwillige Einführung laut Studien nicht ausreichend sein könne. Abschließend wird gefragt, welche Auswirkungen eine flächendeckende Nutzung der Biotonne auf die bestehenden Tarife für Haus- und Biomülltonnen hätte und welche Änderungen sich daraus ergeben würden.
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