Fortschreibung des Lärmaktionsplans der Stadt Bochum (3. Stufe) - Änderungsantrag der CDU-Ratsfraktion -
✦ KI-Zusammenfassung
Die CDU-Fraktion im Bochumer Rat hat einen Änderungsantrag zur Fortführung des Lärmaktionsplanes der Stadt Bochum vorgelegt. Der Antrag, eingereicht von Ratsmitglied Dr. Stefan Jox für den Ausschuss für Mobilität und Infrastruktur unter dem Vorsitz von Raphael Dittert, sieht eine Anpassung der Geschwindigkeitsbeschränkungen in bestimmten Straßenabschnitten vor.
Konkret wird vorgeschlagen, die pilotmäßig eingerichteten 30 km/h-Zonen auf der Essener Straße, der Günnigfelder Straße, dem Harpener Hellweg, der Hattinger Straße und der Oskar-Hoffmann-Straße wieder auf 50 km/h anzuheben. Voraussetzung für diese Rücknahme soll jedoch der Einbau von lärmoptimiertem Asphalt (AC 5 D LOA) sein. Die Verwaltung wird beauftragt, die erforderlichen Mittel für diesen Straßenbelag im nächsten Haushalt einzustellen. Zudem sollen Anwohner in den betroffenen Bereichen über das Förderprogramm „passiver Lärmschutz“ informiert werden.
Die Begründung des Antrags stützt sich auf Erkenntnisse aus der ersten Fortschreibung des Lärmaktionsplanes. Demnach wird in den 30-km/h-Bereichen ohne Kontrollmöglichkeiten keine ausreichende Lärmminderung erzielt, da die Geschwindigkeiten weiterhin über dem Limit liegen. Da eine verstärkte Verkehrsüberwachung an personellen und finanziellen Grenzen stößt, setzt der Antrag auf die technische Lärmminderung durch den Einsatz von Spezialasphalt als Alternative zur Geschwindigkeitsreduzierung.
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Beratungsfolge
- 14.06.2022kein Ergebnis hinterlegt
- 18.05.2022Die Beratung der Vorlage wird zurückgestellt.
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