Antidiskrimierung in Bochum / Meldestellen
✦ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung der Stadt Bochum hat auf eine Anfrage der Fraktion „Die GRÜNEN im Rat“ zum Thema Antidiskriminierung und zu Meldestellen für Fälle von Diskriminierung reagiert. Die Verwaltung bestätigte die Kenntnis der Ausschreibung des Landes Nordrhein-Westfalen für entsprechende Meldestellen. Ein Akteur, der in Dortmund ansässige Verein Back Up, hat bereits um einen Letter of Intent gebeten, um sich auf diese Landesausschreibung zu bewerben. Eine Unterstützung durch die Verwaltung oder das Kommunale Integrationszentrum bei der Konzeptentwicklung und Bewerbung wurde als grundsätzlich möglich bezeichnet.
Darüber hinaus erläuterte die Verwaltung bestehende Maßnahmen zur Förderung von Diversität und zum Abbau von Diskriminierung. Neben dem Referat für Gleichstellung, Familie und Inklusion, das Workshops und Kampagnen durchführt, wurde im Amt für Personalmanagement eine Stelle für organisationales Diversitätsentwicklungsmanagement eingerichtet. Auch die Volkshochschule sowie die Musikschule sind durch verschiedene Projekte und Förderprogramme in der Antirassismusarbeit und der Förderung kultureller Vielfalt engagiert. Seit dem 1. März 2022 ist zudem die neue Stabsstelle Integration Bochum im Dienst, die Aufgaben einer Integrationsbeauftragung übernimmt und die Bekämpfung von Rassismus und Diskriminierung innerhalb der Stadtverwaltung sowie gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern zum Ziel hat.
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