Kommunales Modernisierungsprogramm: Sachstand und Modifizierung
✦ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung berichtet zum aktuellen Sachstand des Kommunalen Modernisierungsprogramms Bochum. Im Rahmen einer Sofort-Maßnahme wurden durch einen beauftragten Berater bereits 36 Klein- und Einzeleigentümer vor Ort aufgesucht. Die Nachfrage nach Modernisierungsberatung ist seit Oktober 2020 stabil. Bisher wurden 68 Förderanträge für 54 Objekte bewilligt, wobei die Verteilung über die Stadtteile, unter anderem Altenbochum, Innenstadt und Ehrenfeld, noch nicht repräsentativ ist. Die Prüfung der Anträge erfolgt chronologisch, eine Priorisierung ist nicht vorgesehen. Eine Erweiterung der Förderrichtlinien um niedrigschwellige Maßnahmen, wie etwa Beleuchtung, wird nach einer Bilanzierung nach 24 Monaten geprüft. Für die Förderung von Einbruchschutzmaßnahmen ist ein Mindestbetrag von 2.000 Euro der Gesamtkosten erforderlich. Ein Vorschlag zur Ausweitung des Programms auf sozial schwache Stadtteile erfolgt nach Abschluss der Pilotphase.
Die maximale Fördersumme pro Antragsteller und Jahr wurde bereits im Dezember 2021 von 25.000 Euro auf 50.000 Euro erhöht, um Anreize für Dachgeschossausbauten und Dachaufstockungen zu schaffen. Neben Fassadensanierungen und Heizungsmodernisierungen werden Maßnahmen zur Barrierefreiheit sowie die Modernisierung von Bädern gefördert. Die Zielsetzungen umfassen zudem die Umnutzung von Erdgeschossflächen, Klimaanpassung durch Entsiegelung und Begrünung sowie die Reduzierung von CO2-Ausstößen. Die Verwaltung stellt fest, dass der Förderumfang für die Sanierung von Objekten in einem Zustand, der einen Abriss befürchten lässt, nicht ausreicht. Eine Bündelung verschiedener Förderprogramme in einem einzigen Informationsflyer wurde aufgrund der hohen Informationsdichte und wechselnder Inhalte abgelehnt.
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Beratungsfolge
- 17.05.2022Die Antwort der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.
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