Grundlagen zur Kostenkalkulation für den RadEntscheid
✦ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung hat auf eine Anfrage der Fraktion „Die PARTEI & STADTGESTALTER“ die Grundlagen zur Kostenkalkulation für den RadEntscheid erläutert. Für Straßenumgestaltungen im Vollausbau wurde ein Pauschalwert von 200 Euro pro Quadratmeter Straßenfläche angesetzt, wobei Folgekosten für Leitungsverlegungen und Entwässerungsanlagen nicht enthalten sind. Bei Hauptverkehrsstraßen mit einer Breite von 20 bis 25 Metern belaufen sich die geschätzten Kosten auf etwa 4 Millionen Euro pro Kilometer. Für das Radergänzungsnetz mit Breiten zwischen 15 und 20 Metern wurden 3 Millionen Euro pro Kilometer veranschlagt. In Fällen, in denen ein Ausbau auf 5 bis 10 Meter ausreicht, wird ein Satz von 1 Million Euro pro Kilometer angesetzt. Bei reinen Deckenerneuerungen liegt der Kostenansatz bei etwa 0,5 Millionen Euro pro Kilometer.
Für die Gestaltung von Knotenpunkten kalkuliert die Verwaltung im Hauptroutennetz mit mindestens 1 Million Euro pro Kreuzung, während für das Ergänzungsnetz 0,5 Millionen Euro pro Knotenpunkt angesetzt werden. Die Personalkosten orientieren sich an üblichen Verwaltungssätzen, und die Sachkosten basieren auf Erfahrungswerten früherer Projekte. Die Kalkulation umfasst lediglich die für eine Umsetzung notwendigen Mindestkosten ohne Berücksichtigung von Risikozuschlägen oder Preissteigerungen. Die Verwaltung weist darauf hin, dass aufgrund der aktuellen Preisentwicklung eine nachträgliche Erhöhung der Schätzungen erforderlich sein könnte.
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