Genehmigungsverfahren nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz -BImSchG- Errichtung und Betrieb einer Anlage zur zeitweiligen Lagerung und Behandlung von nicht gefährlichen Abfällen
✦ KI-Zusammenfassung
Die Stiefel Abbruch GmbH hat das Betriebsgrundstück in der Dieselstraße 28 in Bochum-Gerthe erworben, welches zuvor von der BRW Bochumer Wertstoffhandel GmbH genutzt wurde. Für dieses Areal wurde ein Genehmigungsverfahren nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) eingeleitet, das eine wesentliche Änderung der bestehenden Nutzung vorsieht. Anstelle einer Anlage zur Lagerung und Behandlung von Eisen- und Nicht-eisenschrott sowie einer Altfahrzeugverwertung beabsichtigt das Unternehmen, eine Anlage zur zeitweiligen Lagerung und Behandlung von nicht gefährlichen Bau- und Abbruchabfällen zu betreiben.
Das Vorhaben umfasst das Klassieren, Brechen und Sieben von Abfällen sowie die Lagerung von Bodenaushub und nach der Behandlung entstandenen Schüttgütern und Baustoffen in verschiedenen Körnungen. Die Flächen sollen dabei in Bereiche für die Annahme von Abfällen und die Lagerung der behandelten Produkte unterteilt werden. Die maximale Lagerkapazität ist auf 10.000 Tonnen festgelegt, während die tägliche Behandlungskapazität bei maximal 1.000 Tonnen liegt.
Der entsprechende Antrag wurde bei der gemeinsamen Unteren Umweltschutzbehörde der Städte Bochum, Dortmund und Hagen gestellt. Seitens der Stadt Bochum bestehen keine Bedenken gegen das Vorhaben hinsichtlich der zu vertretenden Belange.
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