Verwaltungsvorschlag zur Trasse des RS-1 in der Innenstadt nicht förderfähig?
✦ KI-Zusammenfassung
Eine Fraktion im Bochumer Rat hat die Förderfähigkeit der geplanten Trasse des Radschnellwegs RS 1 in der Innenstadt hinterfragt. Die Fraktion „Die PARTEI & DIE STADTGESTALTER“ verwies auf technische Abweichungen vom RS1-Standard, insbesondere hinsichtlich der benötigten Breite und der maximal zulässigen Steigung auf bestimmten Abschnitten. Nach Ansicht der Fraktion könnte durch diese Mängel die für eine Förderung erforderliche Quote von mindestens 90 % standardkonformer Streckenführung unterschritten werden.
Die Verwaltung entgegnete, dass die aktuell vorgeschlagene „optimierte kreuzungsfreie Strecke südlich der DB“ nicht mit der zuvor untersuchten Variante „3e“ identisch sei. In Abschnitten zwischen der Königsallee und der Hermannshöhe vermeide die neue Trassenführung die zu engen Platzverhältnisse durch die Nutzung eines Brückenbauwerks der ehemaligen „Frederika Bahn“. Damit würden die Anforderungen des Landes Nordrhein-Westfalen erfüllt. Bezüglich der Steigung auf der Straße „Am Lohberg“ führte die Verwaltung aus, dass selbst bei einer Berücksichtigung der dortigen Steigung von über 6 % der Anteil der nicht standardkonformen Strecke an der Gesamtlänge der Innenstadt-Trasse nur etwa 7,2 % betragen würde. Damit bliebe die geforderte Quote gewahrt, und die Förderfähigkeit der vorgeschlagenen Trasse sei gegeben.
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