Zeche Gibraltar zu einem würdigen Gedenkort wandeln
✦ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung hat auf eine Anfrage der Fraktion DIE LINKE zum Gedenkort „Zeche Gibraltar“ reagiert. Gegenstand der Anfrage war die Versetzung einer Gedenktafel sowie die Nutzung des historischen Geländes. Die Verwaltung teilte mit, dass die Versetzung der Tafel im Jahr 2003 aufgrund brandschutztechnischer Vorgaben bei der Erschließung einer Treppenanlage erfolgte. Die Maßnahme wurde von der Unteren Denkmalbehörde genehmigt. Eine spätere geringfügige Versetzung diente der besseren Sichtbarkeit.
Hinsichtlich des Denkmalschutzes erklärte die Verwaltung, dass die gastronomische Nutzung im Obergeschoss der Werkshalle mit den denkmalrechtlichen Vorgaben im Einklang steht, da diese mit dem LWL abgestimmt wurde. Die Eigentümerin, die Freizeitgesellschaft Metropole Ruhr mbH, gab an, dass Pächter über die historische Bedeutung und den Denkmalschutz informiert werden. Als aktueller Pächter wird die Kemnader See Events GmbH genannt.
Bezüglich der künftigen Erinnerungskultur bekräftigte die Verwaltung die Notwendigkeit, die Geschichte des Geländes als Ort der NS-Zeit zu vermitteln. Die Errichtung einer Informationsstele zur Ergänzung der bestehenden Gedenktafel wird als möglich erachtet, wobei die Eigentümerin bereits ihre Zustimmung signalisiert hat. Zudem ist eine stärkere Einbindung des Ortes in die städtische Gedenkkultur, etwa durch das Stadtarchiv – Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte, vorgesehen.
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