Nachhaltigkeit bei städtischen Bauten
✦ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung hat auf eine Anfrage der Fraktion „Die Grünen im Rat“ zur Nachhaltigkeit bei städtischen Bauten reagiert. Ziel ist es, die Planung, den Bau und die Nutzung öffentlicher Gebäude an den Zielen des Klimaplans 2035 auszurichten. Hierzu werden die energetischen Standards für die Planung, den Bau und die Bewirtschaftung städtischer Gebäude, die seit September 20lag 2021 verbindlich sind, kontinuierlich weiterentwickelt und an neue Rahmenbedingungen angepasst.
Ein Schwerpunkt liegt auf der Kombination von Photovoltaik und Dachbegrünung. Ein entsprechender Leitfaden soll bis Ende 2022 als Anhang in die bestehenden energetischen Standards aufgenommen werden. Parallel dazu wird ein Dachflächen-Kataster erstellt, um die Eignung von Dächern für Solaranlagen und Begrünungen zu bewerten. Die Umsetzung von Photovoltaik-Maßnahmen ist ab dem zweiten Quartal 2022 geplant, während die Prüfung der Statik für Dachbegrünungen im Jahr 2022 erfolgt. Zudem wird das „Klima-Check Tool“ um das Handlungsfeld städtische Gebäude erweitert.
Weitere Maßnahmen umfassen einen Gebäude-Energie-Check zur Ermittlung von Optimierungsbedarfen bis Sommer 2022 sowie die Integration von Nachhaltigkeitskriterien in Ausschreibungsverfahren. Die Stadt Bochum beteiligt sich zudem an der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) und nutzt das Verfahren des European Climate Adaptation Award, um die Klimaanpassung auf kommunaler Ebene zu verstetigen.
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