Zwangsräumungen in Bochum
✦ KI-Zusammenfassung
Auf Anfrage der Fraktion DIE LINKE. hat die Verwaltung Daten zu den Zwangsräumungen in Bochum im Jahr 2021 vorgelegt. Dem Amt für Soziales wurden 249 angesetzte Zwangsräumungen durch Gerichtsvollzieher gemeldet, von denen 194 durchgeführt wurden. Nach Einschätzung des zuständigen Sachgebiets für Beratung bei Verschuldung und Wohnraumverlust basieren etwa 90 Prozent dieser Räumungen auf Mietschulden, während etwa 10 Prozent auf mietwidrigem Verhalten oder Eigenbedarf zurückzuführen sind, wobei keine verlässliche Auswertung vorliegt.
Von den Betroffenen waren 168 Single-Haushalte sowie 81 Mehrpersonenhaushalte betroffen, wovon 59 Haushalte mit Kindern besetzt waren. Im Bereich der VBW – Bauen und Wohnen GmbH wurden 20 Zwangsräumungen angesetzt. Die Verwaltung gab an, dass im Jahr 2021 keine Fälle bekannt waren, in denen die Betroffenen keine Sozialtransferleistungen erhielten.
Hinsichtlich möglicher Verzweiflungstaten oder Selbstverletzungen wurden dem Amt für Soziales keine Vorfälle im Rahmen von Zwangsräumungen gemeldet; bei den durch städtische Sozialarbeiter begleiteten Terminen kam es zu keinen affektiven Handlungen der Betroffenen. Informationen zur Unterbringung in kommunalen Not- oder Übergangsunterkünften konnten nicht bereitgestellt werden, da diese Daten statistisch nicht erfasst werden.
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Beratungsfolge
- 31.03.2022kein Ergebnis hinterlegt
- 03.03.2022kein Ergebnis hinterlegt
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