Vernetzte und datenbasierte Verkehrssteuerung in Bochum
✦ KI-Zusammenfassung
Die CDU-Fraktion hat im Rahmen einer Anfrage zur Sitzung des Ausschusses für Mobilität, Digitalisierung und Infrastruktur am 8. September 2026 Informationen zur Einführung einer vernetzten und datenbasierten Verkehrssteuerung in Bochum angefordert. Hintergrund der Anfrage ist die technische Weiterentwicklung von Ampelanlagen, die über die Anpassung einzelner Knotenpunkte hinaus eine Vernetzung mehrerer Kreuzungen und Verkehrsachsen ermöglichen. Dabei wird auf Beispiele aus anderen Städten wie Hamm sowie auf das Forschungsprojekt AIAMO in Leipzig und Landau verwiesen, bei dem KI-gestützte Lösungen zur Steuerung von Verkehrsflüssen erprobt werden.
Die Fraktion bittet die Verwaltung um Auskunft darüber, welche Hauptverkehrsstraßen oder Kreuzungen in Bochum für eine solche Erprobung geeignet wären und welche technischen Voraussetzungen oder zusätzlichen Infrastrukturen hierfür notwendig sind. Zudem wird nach Erfahrungen aus den genannten Referenzprojekten gefragt, die auf Bochum übertragen werden könnten.
Ein weiterer Schwerpunkt der Anfrage liegt auf der Finanzierung und Förderung. Es wird nach aktuellen oder angekündigten Förderprogrammen von Bund, Land oder der EU gefragt, die für die Umsetzung infrage kämen, sowie nach der Möglichkeit einer Beteiligung Bochums als Modell- oder Pilotkommune. Abschließend wird um eine Einschätzung der voraussichtlichen Kosten für ein entsprechendes Pilotprojekt in der Stadt gebeten.
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