Antwort zur Anfrage Software-Nutzung und digitale Souveränität der Stadt Bochum
✦ KI-Zusammenfassung
Die Ratsfraktion Die Linke im Rat der Stadt Bochum hat im Rahmen einer Anfrage zur 7. Sitzung des Ausschusses für Mobilität, Digitalisierung und Infrastruktur Fragen zur Software-Nutzung und zur digitalen Souveränität der Stadt gestellt. Hintergrund der Anfrage ist die Information der Verwaltung, dass die Entscheidung für die Nutzung von MS Office auf einer Evaluation aus dem Jahr 2021 basiert. Zu diesem Zeitpunkt wurde das damalige Vorläuferprojekt von OpenDesk vom Bochumer Zentrum für Digitale Souveränität der Öffentlichen Verwaltung (ZenDiS) als noch nicht ausgereift eingestuft.
Die Ratsfraktion verweist darauf, dass mittlerweile verschiedene Institutionen, darunter das Bundeskanzleramt, das Robert Koch-Institut sowie Kommunal- und Landesverwaltungen, OpenDesk oder Teile des Angebots in ihrer täglichen Arbeit nutzen. Vor diesem Hintergrund bittet die Ratsfraktion um die schriftliche Beantwortung von drei Fragen. Es wird gefragt, ob sich die Einschätzung der Verwaltung angesichts der Erfahrungen anderer Institutionen in den vergangenen fünf Jahren verändert hat. Zudem wird nach dem Zeitpunkt einer erneuten Evaluation von OpenDesk oder einer anderen datenschutzfreundlichen, europäischen und Open-Source-basierten Alternative gefragt. Schließlich sollen die Laufzeiten der bestehenden Verträge mit Microsoft und anderen US-amerikanischen Anbietern offengelegt werden.
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