Polizeieinsatz im Bochumer Freibad und Konsequenzen für die Sicherheit in städtischen Bädern
✦ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung hat auf eine Anfrage der AfD-Ratsfraktion zum Sicherheitsvorfall im Freibad Bochum-Werne vom 24. Juni 2026 reagiert. In der Antwort wird erläutert, dass die genaue Rekonstruktion des Ablaufs sowie die Ermittlung der Teilnehmerzahl in die Zuständigkeit der Polizei und der Staatsanwaltschaft fallen.
Die Betreiberin, die WasserWelten Bochum GmbH, führt verstärkte Sicherheitsmaßnahmen wie die Ausweispflicht für Besucher ab 14 Jahren sowie Taschenkontrollen auf Basis des Hausrechts durch. Diese Maßnahmen dienen der Prävention und der Identitätsfeststellung. Die Ausweiskontrollen sind als proaktive Maßnahme für die laufende Saison angelegt; eine Aufhebung der Kontrollen hängt von der Sicherheitslage und der Besucherfrequenz ab. Im direkten Zusammenhang mit dem Vorfall wurde ein Hausverbot bis September 2027 ausgesprochen.
Hinsichtlich der Kosten für den Sicherheitsdienst berichtet die Verwaltung von einem Anstieg der Aufwendungen. Für den Zeitraum Mai bis Juli 2026 fielen rund 140.000 Euro für externe Wachdienste an, verglichen mit etwa 57.000 Euro im Vorjahreszeitraum. Dieser Unterschied wird auf den witterungsbedingten Besucherandrang und den früheren Einsatz des Personals ab Mai zurückgeführt. Die WasserWelten Bochum GmbH sieht die Maßnahmen als wirksam an, da es seither zu keinen weiteren vergleichbaren Vorfällen kam, und behält sich eine Anpassung des Sicherheitskonzepts bei Bedarf vor. Die Haus- und Badeordnung wurde bereits an die neuen Anforderungen angepasst.
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Beratungsfolge
- 15.09.2026Die Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.
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