Frauenhäuser und Opferschutz (Nachfragen zur Antwort der Verwaltung 20260176)
✦ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung der Stadt Bochum hat auf eine Anfrage der Fraktion „Die Linke im Rat“ zum Thema Frauenhäuser und Opferschutz Stellung bezogen. In der Anfrage wurde hinterfragt, weshalb die Organisation „Frauen in Not“ als Beratungsstelle für Gewaltbetroffene aufgeführt wird, obwohl deren Schwerpunkt auf der Unterstützung wohnungsloser Frauen liegt. Die Verwaltung führt dazu aus, dass Wohnungslosigkeit und Gewalterfahrungen häufig miteinander verknüpft sind, da häusliche Gewalt ein wesentlicher Auslöser für den Verlust des Wohnraums darstellt.
Hinsichtlich der Verfügbarkeit spezialisierter Angebote für FLINTA*-Personen verweist die Verwaltung auf verschiedene bestehende Einrichtungen, darunter das Frauenhaus Bochum, NORA e.V., MIRA e.V., Wildwasser e.V., Rosa Strippe e.V. sowie das Evangelische Beratungszentrum der Diakonie Ruhr. Diese Institutionen bieten Beratungsleistungen an, die unter Berücksichtigung der jeweiligen Ressourcen auch barrierearme Zugänge oder Dolmetscherdienste beinhalten.
Bezüglich der Schaffung eines zweiten Frauenhauses in Bochum hält die Verwaltung fest, dass die Notwendigkeit weiterer Schutzmöglichkeiten unbestritten ist. Aktuell wird die Ausgangsanalyse des zuständigen Ministeriums des Landes Nordrhein-Westfalen zur Schutzinfrastruktur verfolgt. Ein Dialog mit den lokalen Akteuren zur Schaffung weiterer Angebote soll perspektivisch aufgenommen werden. Eine Berichterstattung im Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und Soziales ist zu einem späteren Zeitpunkt vorgesehen.
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