Förderung und langfristige strukturelle Unterstützung der Selbsthilfe in Bochum
✦ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung hat auf eine Anfrage der Fraktion „Die Linke im Rat“ zum Thema Selbsthilfe in Bochum Stellung bezogen. Eine belastbare Gesamtzahl der in der Stadt aktiven Selbsthilfegruppen sowie eine statistische Erfassung über deren Entwicklung in den letzten fünf Jahren liegen der Verwaltung nicht vor, da es keine zentrale Registrierungspflicht gibt und Gruppen sich eigenständig verändern oder auflösen.
Hinsichtlich der finanziellen Unterstützung führt die Verwaltung aus, dass die unmittelbare Förderung von Selbsthilfegruppen aufgrund begrenzter kommunaler Mittel nur in einem geringen Umfang erfolgt. Schwerpunkte der Förderstrukturen liegen in den Bereichen Suchthilfe sowie bei onkologischen Erkrankungen. Über die Entwicklung der Fördersummen lassen sich aufgrund unterschiedlicher Förderwege nur eingeschränkt Aussagen treffen. Zusätzliche Unterstützungsformen wie die Bereitstellung von Räumlichkeiten oder die Unterstützung bei der Öffentlichkeitsarbeit werden als denkbar beschrieben, sofern die Rahmenbedingungen und Ressourcen dies zulassen.
Die Verwaltung erkennt die Bedeutung der Selbsthilfe für die Gesundheitsförderung, die soziale Teilhabe und die Entlastung des Sozialsystems an. Für eine Stärkung der Strukturen wird eine fachliche Wünschbarkeit konstatiert, wobei die aktuellen kommunalen Haushaltslagen den Spielraum für zusätzliche freiwillige Leistungen einschränken. Informationen über bestehende Angebote können für Bürgerinnen und Bürger über Plattformen wie das „Selbsthilfenetz NRW“, Wohlfahrtsverbände oder die Nationale Kontakt- und Informationsstelle (NAKOS) bezogen werden.
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Beratungsfolge
- 17.09.2026Die Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.
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