"Ruhrstadion für alle" - Mehr Barrierefreiheit im Zuge der Sanierung schaffen
✦ KI-Zusammenfassung
Die Sanierung des Ruhrstadions durch das Planungsbüro Alber-Speer + Partner GmbH umfasst bis zum Jahr 2028 öffentliche Investitionen in Höhe von mindestens 70 Millionen Euro. Ein wesentlicher Bestandteil dieses Vorhabens ist die Schaffung von Barrierefreiheit innerhalb der bestehenden Strukturen. Im Bereich der Südtribüne ist die Erweiterung der Sanitäranlagen sowie die Errichtung einer „Toilette für alle“ vorgesehen. Durch die vollständige Erneuerung der WC-Anlagen für mobilitätseingeschränkte Personen sollen künftig fünf barrierefreie Sanitäranlagen zur Verfügung stehen. Zudem ist die Einrichtung eines Rückzugsraums für Menschen mit Autismus-Spektrum-Störungen geplant, wobei der Zugang über das Ticketing geregelt wird.
Im Rahmen der Modernisierung ist eine Erhöhung der Kapazität auf 28.000 Zuschauende vorgesehen. Eine räumliche Neuordnung oder Erweiterung der derzeit 60 Rollstuhlplätze auf höhere Tribünenbereiche oder Gästeblöcke ist aufgrund des hohen baulichen Aufwands und des drohenden Verlusts des Bestandsschutzes im aktuellen Sanierungsrahmen nicht vorgesehen. Weitere Inklusionsmaßnahmen umfassen die Optimierung der Zugänglichkeit zu den Rollstuhlplätzen, die barrierearme Gestaltung neuer Bereiche sowie die Einrichtung zusätzlicher Behindertenparkplätze in Stadionnähe. Auch die Kioskausgaben sollen barrierefrei gestaltet und das taktile sowie visuelle Leitsystem im gesamten Stadion verbessert werden. Barrierefreie Plätze und Erschließungen in den Businessbereichen sind ebenfalls Bestandteil der Planung. Ein Stadionneubau ist nicht Teil der strategischen Planung, weshalb eine Untersuchung potenzieller Vorteile eines Neubaus für die Inklusion nicht durchgeführt wurde.
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Ort
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Beratungsfolge
- 18.06.2026Die Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.
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