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Antwort der Verwaltung

Make Bochum Great Again: Zeitfenster nutzen und Grönland annektieren

20260429 19.03.2026 Referat für politische Gremien, Bürgerbeteiligung und Kommunikation

🟢 Beschlossen 19.03.2026 · Rat (5. Sitzung) · Die Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.

✦ Zusammenfassung

Die Stadtverwaltung hat eine satirische Ratsanfrage zur Annexion Grönlands mit einem klaren "Nein" beantwortet und auf völkerrechtliche Grenzen kommunaler Befugnisse verwiesen.

Ungewöhnliche Anfrage im Stadtrat

In der Ratssitzung vom 5. Februar 2026 stellte Herr Backs eine außergewöhnliche Anfrage mit dem Titel "Make Bochum Great Again: Zeitfenster nutzen und Grönland annektieren". Er fragte, ob die Stadtverwaltung alle notwendigen Schritte einleiten könne, um Grönland schnellstmöglich zu annektieren, solange "der orange Mann noch mit anderen Dingen (Venezuela, Iran, Panama) beschäftigt ist".

Klare Absage der Verwaltung

Die Verwaltungsantwort, verfasst von Jasmin Wiemers-Krüger aus dem Referat für politische Gremien, Bürgerbeteiligung und Kommunikation, fiel eindeutig aus: Ein klares "Nein".

Rechtliche Begründung

Die Stadtverwaltung begründet ihre Ablehnung mit fundamentalen rechtlichen Hindernissen. Als deutsche Kommune könne sich Bochum nicht in die Angelegenheiten Grönlands einmischen, da dies gegen die Grundsätze des Völkerrechts, die staatliche Souveränität und die föderale Kompetenzverteilung verstoße. Bochum sei rechtlich, geografisch und politisch nicht befugt, sich in die Verwaltung, Gesetzgebung oder Außenbeziehungen Grönlands einzumischen.

Die Antwort wird dem Rat am 19. März 2026 zur Kenntnisnahme vorgelegt.

Vollständige Antwort der Verwaltung (PDF)

Dokumente

Beratungsfolge

  • 19.03.2026
    Die Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.

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