Ernährungsprobleme im Leistungs- und Breitensport
20250518 · Antwort der Verwaltung · 07.03.2025 · Referat für Sport und Bewegung
Die Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.
▶ KI-Zusammenfassung
Die CDU-Fraktion hat im Ausschuss für Sport, Bewegung und Freizeit Informationen zum Thema Essstörungen im Leistungs- und Breitensport angefragt. Die Anfrage bezog sich auf die Kenntnisse der Stadtverwaltung über das Auftreten solcher Störungen in Bochumer Vereinen, die Existenz kommunaler Präventionsangebote sowie die Verfügbarkeit von vertraulichen Ansprechpersonen für betroffene Sportler.
In einer Antwort der Verwaltung, verfasst von Franziska Vollmann aus dem Referat für Sport und Bewegung, wird mitgeteilt, dass keine systematischen Erhebungen oder belastbaren Daten zum Vorkommen von Essstörungen in Bochumer Sportvereinen vorliegen. Eine zentrale Meldestelle für derartige Fälle existiert derzeit nicht. Auch der Stadtsportbund verfügt über keine entsprechenden Zahlen für den Breitensport. Die Verwaltung weist darauf hin, dass insbesondere in gewichtssensiblen und ästhetischen Sportarten ein erhöhtes Risiko besteht.
Spezifische kommunale Präventionsprogramme zur Vermeidung von Essstörungen im Sport sind derzeit nicht bekannt. Es werden jedoch allgemeine Angebote zur Gesundheitsförderung durch das Gesundheitsamt und Krankenkassen sowie spezialisierte Ernährungsberatungen am Olympiastützpunkt für Bundeskaderathleten angeführt. Seitens der Stadt gibt es keine speziell eingerichteten vertraulichen Ansprechpersonen für Betroffene. Als Anlaufstellen werden jedoch die Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche der Stadt Bochum sowie niedergelassene Fachkräfte aus der Sportpsychologie, Ernährungsberatung und Sportmedizin genannt.
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