Antragsstau beim Wohngeld
✦ KI-Zusammenfassung
Die CDU-Fraktion hat im Bochumer Rat nach dem aktuellen Stand der Bearbeitung von Wohngeldanträgen gefragt. Hintergrund ist die Kritik an langen Wartezeiten, die teilweise bis zu einem Jahr betragen können. Das Amt für Soziales teilte in einer Antwort mit, dass derzeit kein zusätzliches Fachpersonal benötigt wird, da bereits Personal für die Umsetzung der Wohngeldreform eingestellt und eingearbeitet wurde. Zur Entlastung der Fachkräfte von administrativen Aufgaben werden zudem studentische Hilfskräfte eingesetzt.
Bezüglich des Antragsstaus aus dem Jahr 2023 gab die Verwaltung an, dass im Mai 2024 eine Aufarbeitungsaktion stattfand. Seit Anfang Juni werden Neuanträge aus November 2023 sowie Weiterleistungsanträge aus März 2024 bearbeitet. Ein Abschluss der Anträge aus dem Jahr 2023 wird innerhalb der nächsten Wochen erwartet, sofern alle erforderlichen Unterlagen vorliegen.
Um eine Bearbeitungszeit von etwa vier Wochen wieder zu erreichen, werden verschiedene Maßnahmen geprüft oder umgesetzt. Dazu gehört die Prüfung des Einsatzes künstlicher Intelligenz zur automatisierten Vorprüfung der Anträge sowie organisatorische Veränderungen hin zu einer stärkeren Spezialisierung der Mitarbeitenden. Zudem soll eine neue IT-Schnittstelle die redundante Dateneingabe in verschiedene Systeme vermeiden. Die Verwaltung geht davon aus, dass durch diese Schritte im Spätsommer wieder eine normalisierte Bearbeitungszeit erreicht werden kann.
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- 27.06.2024Die Vorlage der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.
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