Die Kohle kommt zurück nach Bochum
✦ KI-Zusammenfassung
Die BD Ratsfraktion hat Fragen zur geplanten Pyrolyseanlage der Novocarbo GmbH auf dem Gelände des USB an der Markstraße gestellt. Die Verwaltung erläuterte in ihrer Antwort, dass die Anlage keine Grünabfälle aus Bochum verwertet, sondern hölzerne Biomasse aus regionalen Quellen nutzt. Der jährliche Bedarf an Biomasse beläuft sich auf rund 12.000 Tonnen. Die Stadtwerke Bochum Holding GmbH ist lediglich am Ankauf der entstehenden grünen Abwärme beteiligt, während die Organisation der Rohstoffmengen durch die Novocarbo GmbH erfolgt.
Im Rahmen des Prozesses entsteht kein Pyrolyseöl. Die erzeugte elektrische Energie wird zur Eigenversorgung der Produktionssysteme und Nebeneinrichtungen auf dem Betriebsgelände verwendet. Im Gegensatz zur Verbrennung von Biomasse ermöglicht das Verfahren durch Erhitzen unter Ausschluss von Sauerstoff die Bildung von Pflanzenkohle, wodurch Kohlenstoff dauerhaft gespeichert werden kann. Ziel ist es, etwa 6.000 Tonnen CO2 der Atmosphäre zu entziehen. Eine Nutzung von Grünschnitt aus Bochum ist für den aktuellen Betrieb nicht vorgesehen, wird jedoch für die Zukunft nicht ausgeschlossen.
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