Hilfen für Menschen mit Behinderungen in Baustellenbereichen
✦ KI-Zusammenfassung
Die CDU-Fraktion hat im Rahmen einer Anfrage zur Baustellensituation im Bochumer Innenstadtbereich die Möglichkeit angefragt, temporäre taktile Leitelemente in die Wegeführung zu integrieren. Ziel der Anfrage war es, die Orientierung und Sicherheit für Menschen mit Sehbehinderungen an Orten wie dem Husemannplatz zu verbessern. Dabei wurde konkret nach einer zeitnahen Umsetzung solcher Maßnahmen gefragt.
Das Tiefbauamt führt in seiner Antwort aus, dass die Integration temporärer taktiler Leitelemente grundsätzlich möglich sei und bereits bei anderen stadtnahen Maßnahmen geprüft wurde. Eine dauerhafte Anwendung wird jedoch als wenig zweckmäßig bewertet, da sich die Wegeführung durch das wechselnde Baugeschehen fortlaufend verändere. Dies würde eine ständige Anpassung der Übergabepunkte an bestehende Elemente sowie ein wiederholtes Erlernen der neuen Wege durch Menschen mit Sehbehinderungen erfordern. Für den Bereich Husemannplatz wird die Umsetzung temporärer Elemente als nicht zielführend eingestuft, da zudem die Anschlussfähigkeit an vorhandene taktile Strukturen in den angrenzenden Straßen fehle.
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