Vorstellung Kompetenzzentrum NRW.innovativ
✦ KI-Zusammenfassung
In einer Sitzung des Ausschusses für Strukturentwicklung, Digitalisierung und Europa stellte ein Ratsmitglied eine Anfrage zu einer Studie des Landeswirtschaftsministeriums über das Innovationspotenzial in den Regionen Nordrhein-Westfalens. Die Studie weist für das Jahr 2019 einen Anteil von 0,63 Prozent an sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Bereich Forschung und Entwicklung für Bochum aus, während die Werte für Nordrhein-Westfalen bei 0,91 Prozent und für Deutschland bei 1,42 Prozent liegen. Für den Zeitraum von 2015 bis 2019 verzeichnete Bochum einen Rückgang des Anteils um 0,29 Prozentpunkte, während in Deutschland und Nordrhein-Westfalen ein Zuwachs zu verzeichnen war.
Die Verwaltung erläuterte dazu, dass die Abgänge der Unternehmen Nokia und Opel sowie die Verlagerung von Forschungsaktivitäten durch ThyssenKrupp nach Duisburg das Niveau der lokalen Forschungsintensität im Wirtschaftssektor gesenkt haben. Zur Beurteilung der aktuellen Situation verwies die zuständige Fachabteilung jedoch auf die Entwicklung bei den kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) am Standort Bochum. In diesem Bereich existiere ein Bestand an innovativen Unternehmen, der als Basis für den wissensbasierten Strukturwandel dienen könne. Bei den KMU liege der Anteil des Personals im Bereich Forschung und Entwicklung deutlich über dem Durchschnitt von Nordrhein-Westfalen und auf einem Niveau, das etwa dem Bundesdurchschnitt entspricht.
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