Glasfaserleitungen im Tiefbau
✦ KI-Zusammenfassung
Auf Anfrage der Fraktion Die Grünen im Ausschuss für Mobilität und Infrastruktur hat die Verwaltung zur Nutzung von Fernwärmekanälen für Glasfaserleitungen in Bochum Stellung bezogen. Laut der Antwort der Stadtwerke Bochum werden solche Kanäle derzeit nicht systematisch für die Verlegung genutzt.
Dies wird mit der begrenzten Verfügbarkeit dieser Infrastruktur begründet, da diese vor allem in den Gebieten Hustadt und Rosenberg-Siedlung vorhanden ist. Die dortigen Kanäle aus den 1960er Jahren weisen eine zunehmende Schadensrate auf, wodurch bei Fernwärmestörungen Folgeschäden an Glasfaserleitungen entstehen könnten. In der Rosenberg-Siedlung ist der Querschnitt der Kanäle für eine Verlegung nicht ausreichend. Im Bereich der Hustadt steht mittelfristig die Erneuerung des Systems mit einem anderen Verlegesystem an, weshalb eine Einbringung neuer Komponenten in den Bestand aktuell nicht als sinnvoll erachtet wird. Zudem erschweren Verschmutzungen, komplexe Leitungsverläufe und die tiefe Lage der Kanäle auf Privatgrundstücken die Nutzung.
Für den Glasfaserausbau werden nach Möglichkeit bestehende Leerrohrsysteme genutzt. Bei Baumaßnahmen im Stadtgebiet wird zudem regelmäßig geprüft, ob die Einbringung weiterer Leerrohre möglich ist.
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