Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Krankenstand der Beschäftigten der Stadt Bochum
✦ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung der Stadt Bochum hat zur Frage der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Krankenstand ihrer Beschäftigten Daten vorgelegt. Die krankheitsbedingten Fehlzeiten zeigten zwischen 2019 und 2021 eine rückläufige Tendenz. Im Jahr 2019 beliefen sich die Fehltage auf 221.667 (Quote 9,55 %), im Jahr 2020 auf 222.928 (Quote 9,07 %) und im Jahr 2021 auf 214.950 Tage. Spezifische Daten zu ausschließlich durch Corona bedingten Fehlzeiten liegen der Verwaltung nicht vor.
Hinsichtlich der Überlastungsanzeigen verzeichnete die Stadt von 2019 bis Oktober 2022 insgesamt 65 Anzeigen, die 291 Beschäftigte betrafen. Im Jahr 2020 reichte eine pauschale Anzeige des Gesundheitsamtes aufgrund der Pandemie-Situation 163 Personen. In 39 Fällen mit insgesamt 227 Beschäftigten konnte durch organisatorische Änderungen, angepasste Öffnungszeiten oder Personalbereitstellung Abhilfe geschaffen werden. Für 26 noch offene Anzeigen, die vorwiegend aus dem Zeitraum Ende 2021 und 2022 stammen und 64 Personen betreffen, plant die Verwaltung ebenfalls Maßnahmen wie personelle Aufstockung oder organisatorische Anpassungen.
Zur weiteren Entwicklung der Fehlzeiten merkte die Verwaltung an, dass digitale Arbeitsformen und Home-Office fest etabliert sind. Es bestehe jedoch die Möglichkeit, dass die Belastungen aus der Krisenbewältigung zeitverzögert Auswirkungen auf die gesundheitliche Situation und die Fehlzeitenentwicklung haben könnten.
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Beratungsfolge
- 10.11.2022Die Antwort der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.
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