Angstraum Hauptbahnhof
✦ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung hat auf die Anfrage der CDU-Fraktion zur Sicherheitslage am Bochumer Hauptbahnhof und dem Buddenlagplatz reagiert. Im Fokus standen dabei die Einsatzmöglichkeiten des kommunalen Ordnungsdienstes, eine mögliche verstärkte Präsenz in den Nachtstunden sowie die Rolle von Sozialarbeit und Sicherheitspartnerschaften.
Laut Verwaltung besteht bereits eine Ordnungspartnerschaft zwischen der Polizei, der Bogestra und dem Kommunalen Ordnungsdienst zur Umsetzung von Präventions- und Repressionsmaßnahmen. Das Ordnungsamt führt im Rahmen seiner personellen Möglichkeiten regelmäßige Kontrollen durch. Für die Stadtbahnanlagen der Bogestra ist zum 1. Oktober 2022 ein neues Sicherheitskonzept vorgesehen. Eine Kooperation zwischen der Polizeiinspektion Bochum, der Bundespolizei und kommunalen Behörden wird bereits seit Jahren gepflegt, was sich unter anderem in gemeinsamen Hotspoteinsätzen im Jahr 2021 und 2022 widerspiegelt.
Im Bereich der Sozialarbeit sind Streetworker der Diakonie Ruhr, der Krisenhilfe sowie des Jugendamtes tätig, um Hilfsangebote für Menschen mit Suchtproblematiken oder ohne festen Wohnsitz zu vermitteln. Diese Dienste können den Aufenthalt von Personen im Bahnhofsbereich jedoch nicht gegen deren Willen unterbinden. Parallel dazu arbeitet seit 2018 eine Arbeitsgruppe an der Aufwertung des Buddenbergplatzes durch Maßnahmen wie Reinigung, Graffiti-Entfernung und verbesserte Beleuchtung.
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