Altbaumschutz in Bochum
✦ KI-Zusammenfassung
Der Naturschutzbeirat hat im Rahmen einer Anregung den verstärkten Schutz von Altbäumen auf dem Bochumer Stadtgebiet vorgeschlagen. Die Vorlage, die an den Ausschuss für Umwelt (AUNO) weitergereicht wurde, bezieht sich auf das bestehende Altbaumprogramm und ergänzt dieses um die Empfehlung zur Einrichtung von Nullnutzungsflächen.
Im Zentrum der Anregung steht die ökologische Bedeutung alter Laubbäume, insbesondere Eichen und Buchen, als Lebensraum für heimische Insekten. Da die Regenerationsdauer dieser Bäume sehr hoch ist, wird der Erhalt des vorhandenen Bestandes betont. Eingriffe in Naturschutzgebieten sollen laut dem Papier nur bei bestehender Verkehrssicherungspflicht erfolgen; forstwirtschaftliche Maßnahmen zur Veränderung des Waldlebensraumes sind nicht vorgesehen.
Zudem fordert der Beirat die Ausweitung von Flächen ohne Nutzung, um die Entwicklung natürlicher Waldprozesse zu ermöglichen und die Ausbreitung von Insekten mit geringem Ausbreitungspotenzial zu unterstützen. Abschließend wird eine Aktualisierung der Pflegekonzeption des Bochumer Waldes aus dem Jahr 2009 angeregt. Dabei soll eine klare begriffliche Unterscheidung zwischen forstwirtschaftlich genutzten Flächen zur Holzproduktion und natürlich entwickelnden Waldflächen vorgenommen werden.
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