Anfrage zu Mini-Alarmanlage für Wohnungslose - Sicherheit steigern!
✦ KI-Zusammenfassung
Die FDP-Fraktion hat im Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und Soziales eine Anfrage zu dem Einsatz von Mini-Alarmanlagen für wohnungslose Menschen gestellt. Diese Geräte, die von Studierenden der Ruhr-Universität Bochum entwickelt wurden, sollen durch ein akustisches Signal bei Manipulation an Taschen oder Rucksäcken vor Diebstählen und Überfällen schützen. Der Verein „Unsichtbar“ ist in Bochum für die Verteilung dieser Hilfsmittel zuständig.
Die Verwaltung, vertreten durch das Amt für Soziales, teilte mit, dass das Projekt zwar bekannt sei, jedoch derzeit keine Zusammenarbeit zwischen der Stadt und dem Verein stattfindet. Die Aufgaben des Amtes konzentrieren sich primär auf die Beratung bei drohendem Wohnraumverlust sowie die Unterbringung in städtischen Übergangsheimen. Eine direkte Schnittstelle zum Personenkreis bestehe eher über die Beratungsstellen der freien Wohlfahrtspflege, welche das Angebot bisher nicht übernommen haben. Eine Durchfahrgenehmigung für den Verein durch das Amt für Soziales kann nicht erteilt werden.
Hinsichtlich der Anzahl der bereits ausgestatteten Personen sowie etwaiger Erfahrungsberichte zum Einsatz der Alarmanlagen liegen dem Amt für Soziales keine Daten vor. Eine Einschätzung zur Akzeptanz oder zum Nutzen der Geräte für die Sicherheit auf der Straße konnte die Verwaltung nicht abgeben.
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