Outsourcing des Sicherheitsdienstes bei Bogestra
✦ KI-Zusammenfassung
Die Fraktion DIE LINKE. im Rat hat Informationen zur geplanten Auslagerung von Sicherheitsdienstleistungen bei der BOGESTRA angefragt. Hintergrund sind Berichte über eine laufende Ausschreibung externer Dienstleister und die damit verbundene Umgestaltung des bisherigen Personaleinsatzes.
Nach Erläuterungen der Verwaltung handelt es sich bei dem bisherigen hauseigenen Sicherheitsdienst nicht um eine eigenständige Einheit, sondern um Kundenbetreuer mit einem Schwerpunkt auf Sicherheit. Seit dem 1. Juli 2022 konzentrieren sich diese Mitarbeitenden primär auf die reine Kundenbetreuung, einschließlich Ticketkontrolle und Fahrgastinformation. Die Entscheidung zur Neuausrichtung basiert auf einem Pilotprojekt aus dem Jahr 2021, bei dem externe Sicherheitskräfte eingesetzt wurden. Laut Verwaltung konnten durch diesen Einsatz das subjektive Sicherheitsgefühl der Fahrgäste sowie die Sauberkeit an bestimmten Einsatzorten verbessert werden.
Durch die Vergabe der Leistungen an einen externen Dienstleister werden keine Einsparungen erwartet, da diese Leistungen zusätzlich zu den Aufgaben der Kundenbetreuer erbracht werden sollen. Die Personalkosten für die bisherigen Kundenbetreuer mit Sicherheitsfokus lagen bei über einer Million Euro pro Jahr. Hinsichtlich der Vandalismusschäden teilte die Verwaltung mit, dass diese in den vergangenen Jahren zugenommen haben und durch den Einsatz der spezialisierten Mitarbeitenden nicht reduziert werden konnten.
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