Einsatz der Verwaltung für Fortsetzung 9-Euro-Ticket
✦ KI-Zusammenfassung
Die Fraktion Die Linke hat im Bochum Rat nach dem Einsatz der Verwaltung für eine Fortsetzung des 9-Euro-Tickets sowie nach den Ergebnissen der Gespräche auf Bundes- und Landesebene gefragt. Zudem wurde die Bilanz der BOGESTRA nach den ersten zwei Monaten des Angebots sowie der mögliche Bedarf an personellen und infrastrukturellen Anpassungen bei einer dauerhaften Einführung thematisiert.
Die Verwaltung teilte mit, dass die Diskussionen über eine Fortführung oder alternative Förderungen des öffentlichen Personennahverkehrs auf Bundes- und Landesebene noch nicht abgeschlossen sind. Die Interessen Bochums werden dabei durch den Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) vertreten. Ein Ergebnis der laufenden Prüfungen zu einer möglichen Nachfolgelösung steht zum jetzigen Zeitpunkt noch aus.
Aus Sicht der BOGESTRA fiel die Bilanz der ersten zwei Monate des 9-Euro-Tickets positiv aus. Die Werbemaßnahmen zeigten Wirkung, und es wurde ein intensiver digitaler sowie personenbezogener Vertrieb verzeichnet. Außer vereinzelten Ausnahmen am Wochenende konnten keine überfüllten Fahrzeuge festgestellt werden. Da der Zeitraum der ersten zwei Monate mit den Sommerferissen zusammenfiel, lassen sich daraus jedoch noch keine belastbaren Rückschlüsse auf ein dauerhaftes Nutzungsverhalten ableiten. Die Verwaltung geht davon aus, dass bei einer permanenten Fortführung Anpassungen im Angebot, der Infrastruktur und beim Personal notwendig wären, wobei der genaue Umfang derzeit schwer zu beurteilen ist.
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