Versorgung mit schnellem Internet in Bochum-Mitte
✦ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung hat zur Anfrage der SPD-Fraktion bezüglich der Internetversorgung in Bochum-Mitte Stellung genommen. Für das Förderprogramm „weiße Flecken“ liegt der Förderbescheid des Bundes vor; die Abstimmung über die Ko-Finanzierung zwischen der Wirtschaftsförderung Bochum WiFö GmbH, der Stadtverwaltung und der Bezirksregierung Arnsberg ist derzeit im Gange. Ein Baustart sowie ein Mittelabruf sind noch nicht erfolgt, da die Auszahlung nach dem Erstattungsprinzip erfolgt. Die geplanten Zuweisungen erstrecken sich bis 2024, wobei eine Verschiebung der Mittel möglich ist.
Im Bereich Bochum-Mitte sollen 305 Adressen mit einer Versorgung von unter 30 Mbit/s durch Fördermittel ausgebaut werden. Weitere Gebiete mit Bedarf befinden sich in Grumme, Riemke und Hamme. Aktuell sind bereits 90,6 % der Adresspunkte im Bezirk gigabitfähig erschlossen. In den Gewerbegebieten „Rombacher Hütte“ und „Obere Stahlindustrie“ erfolgt im Jahr 2022 die Glasfasererschließung, sodass die Zahl der gigabitfähigen Anschlüsse in Industriegebieten bis Ende 2023 auf 265 steigen soll.
Für die 13 Grundschulen im Bezirk ist eine Umstellung auf Glasfaser bis Ende 2022 vorgesehen, wobei die Erschließung teils über Landes- und Bundesmittel sowie teils kostenneutral erfolgt. Eine zur Überprüfung der Versorgungsdaten betriebene Datenbank wird fortlaufend gepflegt; eine Veröffentlichung der Daten außerhalb der Verwaltung ist jedoch nicht geplant.
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