CannaBusiness - Bochum als Standort für die Cannabis-Branche positionieren
✦ KI-Zusammenfassung
In der 16. Sitzung des Bochumer Rates am 21. Juni 2022 wird ein Antrag zur Positionierung der Stadt als Standort für die Cannabis-Branche behandelt. Die Vorlage mit der Nummer 20221642 sieht vor, dass die Verwaltung zunächst die potenziellen Erträge für den städtischen Haushalt durch die Cannabis-Wirtschaft abschätzt. Dabei sollen insbesondere Einnahmen aus der Gewerbesteuer sowie kommunale Anteile an Lohn- und Umsatzsteuern untersucht werden. Diese Prüfung soll in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft (WEG) und externen Experten erfolgen, um die Ergebnisse anschließend den politischen Gremien vorzulegen.
Im Anschluss daran soll die WEG Maßnahmen entwickeln, um Bochum als Standort für diesen Wirtschaftszweig zu etablieren. Der Umfang dieser Maßnahmen soll sich an den Ergebnissen der vorangegangenen Prüfung orientieren. Zudem wird geprüft, ob in Kooperation mit der BOVG Fachmessen oder Konferenzen zur Ansiedlung von Unternehmen genutzt werden können.
Die Begründung des Antrags von Dr. Volker Steude verweist auf die wirtschaftlichen Möglichkeiten durch die Legalisierung von Cannabis. Während Bochum für den Anbau als weniger geeignet eingestuft wird, sieht der Antrag Potenzial in den Bereichen Handel, Dienstleistung, Logistik und Vertrieb. Ziel ist es, die Stadt im Wettbewerb um Unternehmen aus der Pharma-, Agrar- und Lebensmittelbranche zu stärken.
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Beratungsfolge
- 21.06.2022Mehrheitlich gegen BeschlussvorschlagEnthaltungen: 0dagegen: 69 (SPD/Grüne/CDU/LINKE/FFB/UWG:FB/FDP/OB)dafür: 3 (PAR&StG)
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