Einzugsgebiet der Kinder- und Jugendpsychiatrie in Bochum-Linden
✦ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung hat auf eine Anfrage der Fraktion DIE LINKE zum Einzugsgebiet der Kinder- und Jugendpsychiatrie (KJP) in Bochum-Linden reagiert. Basierend auf Auskünften von Dr. med. Richterich, dem Chefarzt der KJP, beziehen sich die erhobenen Daten auf die Meldeadressen der Patienten, was nicht zwingend den tatsächlichen Wohnort widerspiegelt.
Im Jahr 2021 wurden stationär 88 Patienten behandelt, die nicht in Bochum gemeldet waren. Dies entspricht einem Anteil von 21,9 Prozent aller stationären Behandlungen. In der Tagesklinik lag der Anteil der nicht in Bochum gemeldeten Patienten bei 17,6 Prozent, was 16 Personen entsprach.
Ein Blick auf den Zeitraum von 2019 bis 2021 zeigt für die stationäre Behandlung einen Anteil von etwa 78 bis 80 Prozent der Patienten aus Bochum sowie rund 90 Prozent aus dem Regierungsbezirk Arnsberg. In der Psychiatrischen Institutsambulanz lag der Anteil der in Bochum gemeldeten Personen zwischen 71,4 und 73,6 Prozent. Zur Frage nach Kapazitätsengpässen teilte die Verwaltung mit, dass keine gefährdeten Patienten, etwa bei Suizidalität oder anderer Gefährdung, aufgrund fehlender Plätze abgewiesen wurden.
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