Postlogistik von der Straße auf die Schiene bringen
✦ KI-Zusammenfassung
Die Verwaltung hat auf eine Anfrage der Fraktion „Die PARTEI & STADTGESTALTER“ zur Verlagerung von Güterverkehr auf die Schiene in Bochum reagiert. Laut dem Amt für Stadtplanung und Wohnen ist eine solche Verlagerung zwar wünschenswert, um das Straßennetz zu entlasten, die direkten Einflussmöglichkeiten der Stadt seien jedoch begrenzt. Entscheidungen über Gleisanschlüsse hängen primär von unternehmerischen Erwägungen und dem Planungsrecht ab. Dennoch bemüht sich die Stadt gemeinsam mit der Bochum Wirtschaftsentwicklung, die Nutzung vorhandener Anschlüsse, etwa in den Gebieten Poststraße oder beim Bochumer Verein, zu fördern.
Bezüglich der Kooperation zwischen DB Cargo und DHL ist der Verwaltung bekannt, dass die aktuelle Verbindung aus Richtung Osten im Logistikzentrum RuhrOst in Bönen endet. Gründe hierfür seien Kapazitätsgrenzen sowie die Feinverteilung der Sendungen. Eine Reaktivierung von Schienenwegen, wie etwa Teile der Opelbahn, müsste durch Eisenbahnverkehrsunternehmen oder Netzbetreiber angestoßen werden; konkrete bauliche Details liegen der Verwaltung nicht vor. Für weitere Gewerbegebiete besteht derzeit keine aktive Nachfrage nach Schienenanschlüssen, da die wirtschaftliche Rentabilität des Schienengüterverkehrs stark von den Kosten der Umstellung abhängt. Zur Steuerung des Schwerlastverkehrs beteiligt sich die Stadt am SEVAS-Netzwerk, um Lkw-Routen digital stadtverträglich zu führen.
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